Das sei nicht der Fall. Im Zusammenhang mit seinem Privatkredit und Urlaubsaufenthalten bei befreundeten Unternehmern waren bei der Staatsanwaltschaft neun Anzeigen gegen Wulff mit dem Vorwurf der Korruption eingegangen.
Es sei ein merkwürdiger Vorgang, wenn ein Bundespräsident die Fragen, die es in der Bevölkerung zu Recht gebe, nur noch von seinen Anwälten beantworten lasse, sagte die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, der Zeitung "Die Welt" (Donnerstag). "Mehr Distanz zwischen Staatsoberhaupt und Öffentlichkeit gab es lange nicht." "Wenn Christian Wulff nicht als Salami-Präsident in die Geschichte eingehen will, muss er endlich Antworten geben. Persönlich und umfassend", forderte sie.
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